Ein Informationsangebot des EÖDL · Seit 1996
Dann sind Sie hier richtig, auch wenn die Fachleute anders heißen: Legasthenie ist keine Krankheit. Deshalb sprechen wir nicht von Therapie, sondern von Training, und die Fachleute dafür sind diplomierte Legasthenietrainer*innen.
Der Begriff macht einen Unterschied: Er bestimmt, wie wir auf legasthene Menschen schauen.
Legasthene Menschen sind nicht krank. Sie nehmen Buchstaben und Symbole anders wahr und lernen deshalb anders. Was sie brauchen, ist gezielte Förderung, keine Behandlung.
Legasthenietraining setzt beim Lernen an: mit individuellen Übungen, passenden Materialien und viel Ermutigung. Genau dafür sind diplomierte Legasthenietrainer*innen ausgebildet.
Logopädie, Ergotherapie oder Psychotherapie können ein Training ergänzen, wenn zusätzlich medizinische oder psychische Themen zu klären sind. Sie ersetzen es nicht.
Ob Sie Unterstützung für Ihr Kind oder sich selbst suchen oder beruflich helfen wollen: Hier geht es weiter.
Für Eltern und Betroffene
Im Verzeichnis diplomierter Legasthenietrainer*innen finden Sie qualifizierte Ansprechpersonen in ganz Österreich und international.
Für Lehrer*innen und Pädagog*innen
Das berufsbegleitende EÖDL-Fernstudium bildet seit 1996 diplomierte Legasthenietrainer*innen aus, wissenschaftlich fundiert und flexibel.
Das Training setzt an drei Ebenen gleichzeitig an, abgestimmt auf den jeweiligen Menschen.
Die Aufmerksamkeit beim Umgang mit Buchstaben und Symbolen wird gezielt trainiert.
Sinneswahrnehmungen wie Optik, Akustik und Raumorientierung werden geschärft.
An den individuellen Fehlern beim Lesen und Schreiben wird direkt gearbeitet.
Weil Legasthenie keine Krankheit ist. Legasthene Menschen lernen anders und brauchen eine pädagogisch-didaktische Förderung. Eine Therapie behandelt Krankheiten, ein Training fördert Fähigkeiten. Deshalb heißen die Fachleute diplomierte Legasthenietrainer*innen.
Eine Legasthenie ist biogenetisch veranlagt: Betroffene nehmen Buchstaben und Symbole anders wahr. Eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) wird durch äußere Umstände erworben, etwa längere Krankheit, Schulwechsel oder belastende Ereignisse. Beide brauchen unterschiedliche Förderung, beide gelingen mit gezieltem Training.
Diplomierte Legasthenietrainer*innen stellen eine Legasthenie oder LRS auf pädagogisch-didaktischer Ebene fest. Dafür nutzen sie den wissenschaftlichen AFS-Test. Auf dieser Grundlage wird das individuelle Training aufgebaut.
Im Verzeichnis auf legasthenietrainer.com finden Sie diplomierte Legasthenietrainer*innen und Dyskalkulietrainer*innen in ganz Österreich und international.
Wenn zusätzlich zur Legasthenie medizinische oder psychische Themen bestehen, etwa Sprachauffälligkeiten, motorische Schwierigkeiten oder starke seelische Belastungen, können diese Fachrichtungen ein Legasthenietraining sinnvoll ergänzen.
Ja. Der EÖDL bildet seit 1996 im berufsbegleitenden Fernstudium diplomierte Legasthenietrainer*innen aus. Alle Informationen und die kostenfreie Infomappe finden Sie auf legastheniefernstudium.com.
Legasthene Kinder und Erwachsene kommen mit dem richtigen Training gut voran. Finden Sie jetzt die passende Unterstützung.